Bedeutung: Der Höhepunkt der
kaiserlichen Macht wurde in der Zeit der Salier erreicht. Mit ihr beginnt die Romanik. Einer der berühmtesten Bauten aus dieser Zeit ist der Dom zu Speyer, mit 133 m Länge auch einer der längsten Bauten. Das Motiv der röm. Basilika wurde aus Trier übernommen und in einer noch kühneren Bauweise verwirklicht: Arkaden und Lichtgadenfenster, sog. Obergaden, sowie eine mächtige Krypta charakterisieren den Bau Konrad II (um 1030 beg.). Kurzbeschreibung: Der Ostbau besteht aus dem
tonnengewölbten, von Türmen flankierten Chorquadrat und der halbkreisförmigen Apsis, die innen durch sieben kleine, aus der Mauerstärke ausgesparte Nischen und aussen durch Blendbogen und eine Zwerggalerie belebt ist. Über der Vierung entwickelt sich ein achteckiger, von einer Zwerggalerie abgeschlossener Vierungsturm. In der Mauerstärke der Querschiffostwand sind halbrunde Apsiden und in den beiden Stirnwänden je zwei Wandnischen ausgespart. Unter Querhaus und Chor liegt eine
Hallenkrypta. Das Langhaus ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit übergreifenden, die Hochschifffenster mit umfassenden Blendbogenvorlagen. Bei der späteren Einwölbung wurden jedes zweite Pfeilerpaar durch Vorlagen verstärkt und die Hochschiffwände erhöht, wobei aussen eine Zwerggalerie über dem älteren Traufgesims aufgebaut wurde. |