Nach dem Zerfall des Karolinger Reiches folgte die Errichtung des Heiligen Römischen Reiches unter den Ottonen. Die Stärkung der Kaisermacht und die Verschiebung des Zentrums vom Rhein nach Sachsen findet in Bauten der ottonischen Architektur Ausdruck.
Ein Beispiel hierfür ist St. Michael in Hildesheim ( ca. 1001-33).
Kurzbeschreibung:
St. Michael hat 2 ausgeschiedene Vierungen mit Türmen und das Langhaus mit Stützenwechsel ist nach dem Gebundenen System drei
Vierungsquadrate lang. Die Kiche hat zudem 2 Chöre und 4 Treppentürme.
Ausserdem hatte die 3-schiffige Basilika einen dem Dom zu Minden ähnlichen Westbau mit 2geschossigem Paradies. Dem Westbau wurde eine Vorhalle vorgeschaltet und im Inneren gegen das Langhaus zu eine mehrgeschossige Empore eingefügt..