Baumeister: 1695 A.Nering, 1701 Eosander v. Göthe, 1740-43 G.W. v. Knobelsdorff
Die umfangreiche, breitgelagerte Anlage mit Ehrenhof (75x75m) entwickelte sich allmählich durch Erweiterung des rechteckigen Kernbaus mit an der Gartenfront polygonal vorspringenden Ovalsaal.
Die Gliederung dieses Bauteils erfolgt durch korinthische Wandsäulen auf sockelähnlich behandeltem Erdgeschoss.
Später wurde der
Rechteckbau durch senkrechte Hofflügel und Verbreiterung der Gartenfront über diese Flügel hinaus erweitert. An der Hofseite wurde ein giebelgekrönter Mittelrisalit vorgebaut und ein hoher achteckiger Kuppelturm hinzugefügt, der die vergrösserte Anlage beherrscht.
Nach nochmaliger Verlängerung des westlichen Gartenflügels wurde auch im Osten ein neuer Flügel angefügt. Der Mittelrisalit ist an der Gartenfront im Erdgeschoss durch einen Portikus mit gekuppelten Säulen gegliedert, während
das Obergeschoss Rundbogenfenster zwischen gekuppelten ionischen Wandpilastern zeigt und durch eine hohe Attika abgeschlossen wird. Im Obergeschoss befindet sich die in zierlichstem Rokoko ausgestattete Goldene Galerie.